Wir leben in einer Zeit, in der wir die Fähigkeiten moderner Technologien nutzen können wie nie zuvor. Fernbeziehungen sind durch Videoanrufe heute einfacher möglich und wir können WhatsApp-Bilder an geliebte Menschen senden, selbst wenn wir Tausende Kilometer entfernt arbeiten. Doch seit Technologie immer wichtiger geworden ist, betrachten viele sie als selbstverständlich und nutzen sie statt der realen, physischen Erfahrung. Wir sollten uns darüber klar sein, dass moderne Technik Beziehungen verbessern und nicht ersetzen sollte.
Es gibt viele Möglichkeiten, wie wir uns auf das Wesentliche besinnen können. Das erfordert Disziplin, oft von beiden Seiten in einer Beziehung. Doch bereits wenige einfache Schritt genügen, um sich Ihrer Partnerin näher zu fühlen.
Einer der wichtigsten Wege dazu besteht in tiefergehender Kommunikation. Schreiben Sie sich im Verlaufe des Tages nicht ständig Nachrichten und rufen Sie nicht bei jeder Kleinigkeiten an. Notieren Sie sich stattdessen, was Sie Ihren Partnern sagen wollen. Später können Sie dann eine Nachricht senden oder zum Telefon greifen und eine lange, tiefe Diskussion über den vergangenen Tag führen. Natürlich können wichtige Nachrichten nicht warten, doch die eigentliche Kommunikation in Fernbeziehungen leiden oftmals unter dem ständigen „Hin und Her“ zwischendurch.
Die Kommunikation erst einmal „beiseite zu legen“, ist auch abends und an freien Tagen eine gute Idee. Wie oft haben Sie sich darüber geärgert, dass Ihre Partnerin beim Abendessen oder bei wichtigen Gesprächs auf Ihr Telefon geschaut hat? Durch die jederzeit verfügbaren Daten und die Suchtwirkung sozialer Medien bekommen wir oft das Gefühl, an zweiter Stelle zu stehen. Vereinbaren Sie eine „Ruhezeit“ und legen Sie die Telefone weg.
Wie bereits erwähnt, kann die moderne Technik Beziehungen durchaus stärken, doch es geht hierbei um ein Gleichgewicht und einen Mittelweg. Sie dürfen sich nicht darauf verlassen, dass Technik Ihre Beziehungsarbeit für Sie erledigt. Nehmen Sie sich Zeit für echte zwischenmenschliche Interaktion – denn genau darum geht es am Ende.

